Besucherinfo 

Bei den nachfolgenden Menüpunkten geben wir
Ihnen Infos rund um den Museumsbetrieb.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, ersuchen wir Sie um
Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 
Den Besucher erwartet im Museum
- ein kleines Museumskino
- eine originale pastellfarbene Küche aus den 1950er Jahren
- einzelne Objekte aus dem 18. bis zum 20. Jahrhundert (Wilhelmsburger Steingut)
- Lilien-Porzellan (Tafelgeschirrformen) mit dem Hauptaugenmerk auf die bekannteste Form Daisy
- Gernot Mühlbachers Modellstube (ehemaliger Geschirr-Designer der ÖSPAG)
- verschiedene Künstlerobjekte aus dem Designstudio
- eine originale Tonbandaufnahme aus den 1960er Jahren von Erich Hohenberg, Leiter der Werbeabteilung
- ein kleines Museums-Café
- Kaffee und Krapfen serviert im Original Daisy Geschirr (für Gruppen, nur gegen Voranmeldung)
- ein Lilien-Shop inkl. Daisy 2010
- laufende Sonderausstellungen siehe Website
 

Vielleicht kennen Sie auch die folgenden Worte
»Es war unser Hochzeitsgeschirr im 61er Jahr, einige Stücke haben wir noch zu Hause.«
»Ich habe bei meiner Oma immer die blaue Tasse bekommen.«
»Es war so praktisch, weil ich die Stücke einzeln nachbekommen habe.«

Diese und ähnliche Erfahrungen berichten unsere Museumsbesucher immer wieder –
quer durch alle Altersgruppen. Gemeint ist dabei Daisy, das pastellfarbene Geschirr
der Marke Lilien-Porzellan, das in Wilhelmsburg an der Traisen bis in die 1990er Jahre
produziert wurde.

Slogans wie: »Jeder Teil ist einzeln erhältlich« und die »zwanzigjährige Nachkaufsgarantie«
waren für die Nachkriegsgeneration bei der Kaufentscheidung von besonderer Bedeutung.

In der Geburtsstätte dieses Porzellans, der Winckhlmühle in Wilhelmsburg,
hat vor einigen Jahren das Wilhelmsburger Geschirr-Museum am authentischen Ort
seinen Platz gefunden. Beinahe schon dem Verfall gewidmet, wurde diesem
geschichtsreichen Gebäude, durch den Umbau zum Museum wieder Leben eingehaucht.

Dies ist der Privatinitiative und viel Herzblut des Wilhelmsburger Schlossermeisters
Manfred Schönleitner
zu verdanken, der selbst mit der Keramikbranche sehr vertraut ist.

Viele kleine Schätze kamen bei den Umbauarbeiten zum Vorschein, u.a.:
ein Mühlenfundament und ein altes Wappen auf einem Holztram.

Besonders erwähnenswert sind die »Scherben der Winckhlmühle«,
die bei Grabungsarbeiten ans Tageslicht traten und vermutlich aus dem Mittelalter
stammen. Diese haben bereits bei Archäologen großes Interesse geweckt.

Die Geschichte rund um die Geschirrproduktion in Wilhelmsburg weist noch
viele weitere Interessensgebiete auf:
Stichworte: Industrialisierung – eigenes Elektrizitätswerk,
Anlieferung der Rohstoffe mittels Industriebahn;
Emigration – ab 1883 jüdische Eigentümerfamilie LIchtenstern/Lester,
die nach Amerika emigriert

Hier am authentischen Ort wird nun stetig daran gearbeitet, das Wissen und Objekte zu sammeln, aufzuarbeiten,
für die nächsten Generationen zu bewahren und in Form von Dauer- und Sonderausstellungen den Besuchern zugänglich zu machen.

Das Museum beherbergt neben umfangreichen Sammlungen über Lilien-Porzellan und Wilhelmsburger Steingut
unter anderem Sammlungen bzw. Einzelstücke über Wilhelmsburger Porzellan, Stücke des einstigen Designstudios,
Modellformen, Schriftstücke, Fotos und diverse Werkzeuge der keramischen Produktion.

Das Museum soll in Zukunft auch ein Gedächtnisort an die ehemaligen Mitarbeiter werden,
ohne deren Leistung der Erfolg (auch über die Grenzen Österreichs hinaus) nicht möglich gewesen wäre –
oft waren ganze Familien über mehrere Generationen im Betrieb beschäftigt.

Zum Abschluss: Haben Sie gewusst, dass in vielen österreichischen Gastronomie- und Hotelbetrieben
nach wie vor die Speisen auf Lilien-Porzellan (meist in Form vom weißen Hotelgeschirr) serviert werden?
Werfen Sie doch einmal einen Blick auf die Bodenmarke.


zuletzt bearbeitet: 6. Juni 2012
 
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